Rusty war da

Schon das zweite mal durfte der Therapiebegleithund Rusty die Kinder im Kinderwald besuchen, fühlte sich schon an, als würde er dazu gehören.

Wo die jüngeren Kinder noch langsam und recht strukturiert in das Regelsystem eingeführt wurden, durften die älteren Kinder schon frei und kindzentriert mit ihm arbeiten.

Von Leckerli verstecken, Kommandos üben oder einfach nur spielenspielenspielen war alles dabei – manche sind dabei auch weit über ihre Grenzen hinaus und haben ihre Ängste bewältigt!

Der Wissenstand der Kinder über das Thema Hund hat sich immens erweitert…

…denn liebe Erwachsene wisst IHR warum sich ein Hund über die Lefzen schleckt, warum Frauchen manchmal mit dem Clicker klickt oder warum es unhöflich ist, wenn man einem Hund in die Augen sieht? Seht ihr! Fragt doch die lieben Hundeprofi-Kinderlein!

Spaß beseite – das spannenste für mich war, das Wissen, dass sich Kinder das ganze Jahr über behalten haben! (Zeitspanne zwischen erstem und zweitem Besuch: Frühjahr 2017 – Frühjahr 2018) An manche Fakten haben sie sich bis ins kleinste Detail erinnert, sodass mehrfache Wiederholungen naheliegend wären. Die waren aber nicht da.

Für mich ein kleiner, feiner Beweis, wie tief sich Wissen durch tiergestützte Pädagogik hirnorganisch verankert und wie sinnvoll vermehrter Einsatz von Hunden in Kindergärten und Schulen Sinn machen würde!

In diesem Sinne – ein fröhliches Wau und liebe Grüße,

Conny (der aufrechte Part des Therapiebegleithundeteams)

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