Ein Vogel auf Weltreise

Ein Beitrag von Lena (Begleiterin im Kinderwald):

Im August macht sich Unruhe unter den Störchen breit: Die Jungstörche unternehmen immer weitere Ausflüge und sind bald ganz aus ihrem Nest verschwunden und auch der Rest der Störche bereitet sich auf eine lange Reise vor. Nach 2 bis 4 Zugmonaten haben sie ihr Ziel erreicht und verbringen dort ihren Winter.

Auch im Kinderwald können wir das Kommen und Gehen so mancher Vögel beobachten. Während der Kuckuck im April noch lauthals den Frühling verkündet ist er im Sommer kaum noch zu hören und auch das neugierige Rotkehlchen ist im Herbst nur mehr selten ein Gast bei unserem Bauwagen.

Mit dem Beobachten kommen natürlich viel Fragen auf.

Was sind Stand- und Zugvögel? Warum fliegen manche eigentlich weg? Ist ihnen etwa kalt? Was fressen die Vögel die hierbleiben, wenn überall Schnee liegt? Können die mit ihren Schnäbel Eis aufhacken?

Und was erlebt eigentlich so ein Vogel auf seiner langen Reise?

Um Antworten auf einige Fragen zu bekommen, schauen wir uns das Thema im Kinderwald genauer an. Und beobachten die Reise eines Storches namens Arthur. Arthur wurde in Deutschland mit einem Sender bestückt und somit können wir seine Reise genau nachverfolgen. Im Kinderwald berichten wir Begleiterinnen von Arthurs Reise über den Bosporus in der Türkei nach Südafrika. 

 

 Welche Strecke wählt er aus, was wird er alles sehen auf seiner Reise, wo macht er Rast?

Die Kinder im Kinderwald sind ganz aufgeregt, ob er wohl die Pyramiden von Gizeh gesehen hat, oder hat Arthur vielleicht bei seiner Rast am Nil ein Krokodil oder ein Nilpferd entdeckt? Arthur hat nun bereits sein Winterquartier den Tschad erreicht. Und während wir das Verfärben und Herabfallen der Blätter beobachten genießt Arthur die Wärme und die Fülle an Nahrung. 

Und wann kommt Arthur wieder zurück? Und fliegt er dann die gleiche Strecke?…

Das ist eine andere Geschichte, die im Kinderwald sicher wieder einige Zuhörer finden wird.

 

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