Harmonischer Start in den „KleinKinderWald“ (1-2,5 Jahre)

Der Einstieg

An die Eltern: „Bitte zurücklehnen, die Ruhe und die gute Luft genießen… ein angenehmes Platzerl im Schatten suchen, die Kinder entspannt beobachten.“
An die Kinder: „Bitte in unserer für euch vorbereiteten Umgebung eure natürliche Neugierde, eure Fähigkeit zu großer, tiefer Freude über kleine Dinge und eure Bewegungslust ausleben.“

Entspannt und unaufgeregt und mit zunehmender Selbstverständlichkeit – bei 28 Grad im Waldschatten und 31 Grad am Wiesenplatz – plätscherten die ersten beiden Termine unseres „KleinKinderWaldes“ dahin.

Während die Kinder den ersten Termin noch dafür verwendeten, sich zu orientieren, konnten sie sich beim zweiten Termin schon hingebungsvoll ihrem interessensgeleiteten Spiel und ihrer Entdeckungslust hinzugeben. Die jüngeren Kinder erkundeten interessiert und gleichzeitig selbstverständlich die Dinge am vorbereiteten Basisplatz. Da wurde gegraben, geschöpft, gesammelt, ausgeleert, umgeräumt, gestapelt und geklettert…

Die älteren Kinder entwickelten nach einiger Zeit auch schon Interesse für Waldplätze in geringer Entfernung zum Basisplatz. So landeten wir diesmal beim Bachplatz mit seinen großen Wurzelstöcken, seinem Gatsch, dem kühlen zehentiefen Wasser und den verschiedenfärbigen, spitzen und abgeschliffenen Sternchen. Auch den Ziegen wollten die Kinder wieder einen Besuch abstatten. Wohl ein Fixpunkt im KleinKinderWald –  insbesondere für die älteren Kinder.

Den Abschluss bildeten eine gemeinsame Jause beim Jausenplatz und das gemeinsame Aufräumen, ehe die Kinder mit ihren Müttern und Vätern erschöpft und hoffentlich auch erfüllt wieder nach Hause schlenderten.  

P.S:
Mit Kindern im Alter von 1 – ca. 2,5 Jahren in Begleitung in freier Natur eine non-direktive Spielgruppe abzuhalten, stellt ein gewisses Experiment und Wagnis dar… Wer weiß schon so genau, wozu die Grenzenlosigkeit des Geländes die Kinder verführt… (im geschlossenen Raum ist klarer kalkulierbar, dass die Kinder diesen nicht verlassen). Und wer weiß schon so genau, mit welchen stechenden oder juckenden Pflanzen oder Tieren die Kinder in Kontakt kommen… Hier gilt es ganz besonders, die Kinder situativ-intuitiv so zu begleiten, dass sie sich  – bei allen Gefahren und Risiken, die uns Erwachsenen im Vorhinein bewusst sind – möglichst uneingeschränkt und frei bewegen können. Es ist schön, das gemeinsam mit Müttern und Vätern zu erleben, die sich entspannt darauf einlassen.    DANKE  🙂


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