Team

Mag.a Birgit Blochberger (päd. Leitung & Obfrau seit 2011) 

Mein Herz schlägt für die Pädagogik. Da war zu Beginn die Jugendgruppenarbeit, dann meine Ausbildung zur dipl. Kindergarten- und Hortpädagogin in Steyr und dann mein Studium der Pädagogik-Sonder/Heilpädagogik-Gruppendynamik in Wien/Klagenfurt. Beruflich startete mein Weg nach dem Studium in der Forschung-Beratung & Entwicklung im Sozial- und Gesundheitsbereich. Dort widmete ich mich rd. 15 Jahre lang vielfältigen Fragen der (Weiter-)Entwicklung und Verbesserung von Angeboten für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen & Bedarfslagen (Psychosoziale Angebote für Kinder und Erwachsene). Zuletzt leitete ich beim Land-Wien die Abteilung „Bildung, Beratung, Assistenz“ für Menschen mit besonderen Bedürfnissen (Fonds Soziales Wien). Parallel dazu absolvierte ich eine lösungsorientierte Coachingausbildung.
UND DANN?: Die Geburt meiner ersten Tochter (2008), mit der ich zu den ganz fundamentalen, banalen aber gar nicht einfachen pädagogischen Fragen und Aufgaben als Mutter gelangte. Nach mehrjähriger intensiver Auseinandersetzung mit Pikler, Montessori, Wilds, Gehirnforschung, Waldpädagogik, Achtsamkeitsarbeit & Co war der Schritt zur Gründung einer besonderen Kinderbetreuungseinrichtung in der Natur naheliegend. Im KinderWald bin ich als Obfrau für die Gesamtprojektkoordination und insbesondere für die pädagogische Leitung zuständig. Meine beruflichen Schwerpunkte sind Elternbildung, Elter-Kind-Arbeit, Waldpädagogik-Seminare und Organisationsberatung im Sozial- und Gesundheitsbereich, siehe www.birgitblochberger.at

Lena Justl (Begleiterin seit 2013)

Die Arbeit mit Menschen prägte mich schon sehr früh. Durch Zufall wurde mir mit dreizehn Jahren die Möglichkeit angeboten mit Freundinnen im Sozialprojekt „MIR“ in Kroatien, welches für Menschen mit speziellen Bedürfnissen, die während des Exjugoslawienkonflikts flüchten mussten, erbaut wurde, zu arbeiten. Schnell merkte ich wie bereichernd diese Arbeit ist.

Nach 3 weiteren Sommer in Kroatien und einem halbjährlichen Aufenthalt in Costa Rica entschied ich mich dafür Sonderschullehramt zu studieren. Während meines Studiums in Wien wurde ich zu meiner ersten Tochter Mia (2008) schwanger. Meine kleine Familie erweckte in mir den Wunsch wieder zurück nach Linz zu ziehen. Während der Babypause machte ich die Ausbildung zu Dipl. Kindergesundheitstrainerin, in der ich mich sehr mit den Themen Bewegung und Körperwahrnehmung bei Kindern beschäftigen durfte. Kurz nach der Geburt meiner zweiten Tochter Paula (2011) beendete ich mein Studium. Während des Studiums wurde mir immer mehr bewusst, dass der herkömmliche Erziehung – und Bildungsweg nicht genau meinen Vorstellungen entspricht und die Geburt meiner Kinder warf noch einmal mehr Fragen auf.

Mit der intensiven Auseinandersetzung mit reformpädagogischen Ansätzen und dem Abschluss der Montessoriausbildung und der „Wald- und Naturpädagogik“ nach GNU, habe ich für mich einen Schatz zusammengetragen, der für mich alles repräsentiert wie meiner Meinung nach Kinder aufwachsen sollten. In einer respektvollen, wertschätzenden, liebevollen und vorbereitenden Umgebung in der Kinder Kind sein dürfen und auf eine natürliche Art und Weise viel Stärke und Kompetenzen für das Leben mitbekommen.

All dies fand ich im Kinderwald und bin sehr dankbar in dieser wunderschönen Umgebung Kinder in ihrer Entwicklung begleiten zu dürfen.

 

 

Doris Fritz (Begleiterin seit 2016)  

Nach meiner Ausbildung zur diplomierten Kindergarten- und Hortpädagogin arbeitete ich jahrelang als Skilehrerin in Tirol. Später durfte ich schwerstbehinderte sowie beeinträchtigte Kinder als Betreuerin in einer Wohngruppe begleiten (zuletzt in OÖ, wohin ich der Liebe wegen zurückkehrte).

Während meiner Ausbildung zur Kindergarten- und Hortpädagogin war mir eigentlich immer schon bewusst, dass die Art und Weise wie Kinder im Regelsystem begleitet werden, für mich nicht stimmig ist. Mit der Geburt meiner Kinder wurde für mich dann noch klarer, dass ich einen „anderen“ – wertschätzenderen, achtsameren, respektvolleren – Weg in der Begleitung meiner Söhne einschlagen möchte. In der Schwangerschaft begann ich mich vermehrt für Reformpädagogik zu interessieren. Später war ich selbst als Mutter in Pikler-Montessori-Wild Spielgruppen, lernte „Original Play-von Herzen spielen“ bei Fred Donaldson, las Bücher die von Natur als Entwicklungsraum, respektvollem Umgang, Achtsamkeit, selbstbestimmter Entwicklung,… handelten, besuchte Vorträge und Seminare zu diesen Themen und leitete auch selbst Spielgruppen nach Pikler/Montessori.

Wie kam ich zum Kinderwald? Bereits als ich den ersten Tag, als Mutter, mit meinem Sohn im Kinderwald war, dachte ich mir wie schön und bereichernd es sein muss hier zu arbeiten. Die Natur, die Stimmung, der Umgang der Kinder untereinander und die liebevolle, wertschätzende, individuelle Begleitung durch die Erwachsenen beeindruckte mich sehr und fühlte sich richtig gut an. Und dann, 2016, durfte ich selbst Begleiterin im Kinderwald werden. Hier vereint sich für mich meine Freude am in der Natur sein/Natur zu erleben/Natur zu entdecken mit der Freude Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten und diese zu beobachten, sowie einem wertschätzenden, liebevollen, einfühlsamen, respektvollen, bereichernden Miteinander.

Zu meinen Weiterbildungen gehören SI-Mototherapie nach Kesper, „Wald- und Naturpädagogik“ nach GNU bei Rudolf Hettich und Birgit Blochberger sowie, kürzlich abgeschlossen, die Ausbildung zur Diplom-Montessoripädagogin bei Uwe Kranner.

Marlies Hörschläger (Begleiterin seit Herbst 2018)

Ich bin Fachbetreuerin für Sozialpädagogik und akademisch geprüfte Fachkraft für tiergestütze Therapie und Fördermaßnahmen und habe neun Jahre lang im Wohnbereich und zuletzt in der mobilen Einzelbetreuung mit sozial benachteiligten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gearbeitet.

Die letzten fünfeinhalb Jahre habe ich zu Hause mit meinen drei Töchtern (geb. 12/2012, 03/2014 und 11/2015) und unserem stetig wachsenden Rudel an Vierbeinern (ein Hund, zwei Pferde/Ponies, fünf Meerschweinchen, eine Schildkröte und vier Katzen) verbracht.
In dieser Zeit fand für mich ein sehr starker Umdenkprozess und Perspektivenwechsel statt und so ergab es sich Schritt für Schritt, dass ich mit meinen Mädels einen sehr beziehungsorientierten und selbstbestimmten Weg im Zusammenleben beschreite. Respektvoller und wertschätzender Umgang, Hinterfragen von althergebrachten Denk- und Erziehungsmustern, Gelassenheit im Ungang miteinander und „einfach Kind sein können“ spielen für mich eine große Rolle. Dass das Leben „draußen“ stattfindet, war für mich schon als Kind selbstverständlich. Und auch jetzt als Mama bin ich immer wieder fasziniert und erstaunt, welche tollen Möglichkeiten zum Forschen, Entdecken, Entspannen, Spielen, Eintauchen,….die Natur bietet.

Umso mehr freut es mich von Herzen, dass ich Teil des Kinderwaldes sein und dieses tolle Konzept mittragen darf.

 

 

Julia Minnich (Begleiterin seit 2014 – dzt. Babykarenz) Julie-Einzeln2

Nach dem Abschluss der Ausbildung zur dipl. Kindergarten- und Früherziehungspädagogin konnte ich insgesamt fünf Jahre lang Berufserfahrung im Kindergarten und der Krabbelstube sammeln und mich stetig weiterbilden (dipl. Kindergesundheitstrainerin, Babymassage- Kursleitung …)Danach ging es für mich und meinen Lebensgefährten in die weite Welt hinaus… auf Weltreise für ein Jahr.

Schon als Kind zog es mich täglich in den Wald hinaus und ich verbrachte mehr Zeit draußen als drinnen.  Nach der Ausbildung zur dipl. Montessoripädagogin war endgültig  klar, dass ich so gar nicht mehr in einen Regelkindergarten reinpasste. Dann hat es mich in den KinderWald verschlagen. Warum?: „Eine gelebte Pädagogik die vom Kind aus geht verbunden mit intensiven Naturerlebnissen und so engagierten Menschen… mein Herz macht jedes Mal einen Sprung wenn ich an den Kinderwald denke J Ich möchte Kindern auf Augenhöhe begegnen und sie auf all ihren Wegen begleiten und unterstützen können. Ich bin überzeugt davon, dass jeder Tag im Kinderwald spannende Erlebnisse mit sich bringt und ich freue mich sehr, mich gemeinsam mit den Familien   jeden Tag neu darauf einlassen zu dürfen.“