FAQ’s – Was die meisten Eltern zum KinderWald interessiert!

AUFNAHMEPROZEDERE

Wir sind interessiert, mit unserem Kind in den KinderWald einzusteigen. Was sollen wir als nächstes tun?  
1) Anmeldung zu unserem nächsten Infotag (siehe Kennenlernen). Sie sollten gemeinsam mit Ihrem Kind und ihrer/ihrem Partner/in an einem Infotag und/oder einer Serie des KleinKinderWaldes teilgenommen haben, um eine gute Entscheidungsgrundlage zu erhalten.

2) Besuch des Seminartages (siehe Kennenlernen) >> daraus kann sich Ihre Interessenbekundung ergeben.

3) Erst darauf folgt dann ein sogenanntes „Aufnahmegespräch„, bei dem Sie den Elternvertrag und die „Regeln und Vereinbarungen“ unterzeichnen. Nun stehen wir in einem fixen Vertragsverhältnis miteinander.

4) Ihr Kind startet im KinderWald.

WETTER

Draußen bei jedem Wetter? Ist das nicht herzlos?

  • Die Kinder sind zu 90% im Freien.  Bei extremer Witterung meist zu 80%. Im beheizten Bauwagen wärmen sich die Kinder nur kurz auf oder jausnen, bevor sie entscheiden, wieder ins Freie zu gehen.
    Nein, wir finden es nicht herzlos und orientieren uns durchaus an den Kindern. Würde ein Kind stundenlang im Bauwagen sein wollen, wäre dies möglich – war aber noch nie der Fall. Denn erfahrungsgemäß kleiden die Eltern ihre Kinder sehr wettertauglich (meist mehr als sich selbst), wodurch für die Kinder kaum witterungsbedingte Probleme entstehen. Schlechtwetter aus Perspektive der Kinder (… weil wir Eltern uns meist umsonst Sorgen machen) 😉 :

    • Das mieseste Regenwetter bringt den tollsten Gatsch für die Erdrutsche und die Gatschküche und füllt unseren kleinen Bach mit Wasser für Wasserspiele.
      Die Stimmung im Wald meist „friedlich-meditativ“.
    • Der meiste Regen wird vom Blätterdach der Bäume abgeschirmt.
      Die Stimmung/Assoziation „wir sind behütet und beschützt“.
    • Das ärgste Schneetreiben bringt toll viel Schnee.
      Stimmung/Erleben „Wir rücken näher zusammen – gemeinsam schaffen wir das“.
    • Den ärgsten (Schnee-)Sturm spürt nur die Hälfte des Gesichts (der Rest ist gut eingepackt).
      Stimmung/Assoziation „Mir kann das nichts anhaben. Ich biete dem Wetter die Stirn.“
    • Grausliches Nieselnebelwetter macht den Wald matschig-gatschig, die Luft klar und die Geräusche und Klänge rein.
      Stimmung/Erleben „friedvoll und ruhig.“
    • Der heißesten Sonne kann man leicht in den Schatten der Bäume entfliehen. Stimmung/Erleben „Wald als angenehmer Rückzugsort.“
    • Die allerärgste Kälte kann gut mit bewegten Spielen und Aktivitäten besiegt werden. Und hilft alles nix, dann gehen wir in den beheizten Bauwagen und/oder wärmen uns die Hände an Handwärmern und Wärmeflaschen.
      Stimmung/Erleben „Auch das meistern wir – echte Abwechslung zu sonst! Kein Problem, denn es gibt ja die Lösung.“

ZEITEN

Bringen/Abholen: Wie funktioniert es? Wieso so strikte Zeiten?

Anders als die meisten Kindergärten, starten wir recht strikt zwischen 8:30 und 8:45 Uhr. Wer bis dahin nicht am Parkplatz eingetrudelt ist, kann nicht mit (außer in berechtigten Ausnahmefällen). Vom Parkplatz wandern die Betreuerinnen mit den Kindern zum Basisplatz oder sonstwohin. Das Gruppengeschehen und die Gruppendynamik starten mit dem Losmarschieren. Der Basisplatz gehört den Kindern und ihrem Spiel. Es wäre störend, würden ständig Eltern mit verspäteten Kindern daherspazieren.

Beginn 8:30-8:45Uhr. Wieso nicht früher?

Ganz einfach, weil wir dann ein massives Parkproblem hätten. Auf dem Schulparkplatz, wo die Kinder „abgeliefert“ werden, herrscht bis 8:00 sehr reges Treiben. Erst danach ist ein Halten und Kinder-Aussteigen-Lassen möglich.

Dauer: Wieso nur 4 Stunden und nicht ganztags?

Ist doch extrem erschwerend für berufstätige Mütter/Väter!

Diese Tatsache ist uns der größte Dorn im Auge, da wir selbst bewusste, eigenständige Frauen und Mütter sind. Aber im KinderWald steht das Wohl des Kindes noch über jenem der Mütter/Väter… Derzeit lehrt uns die Erfahrung, dass viel mehr als 4h im Wald für Kinder im Alter zwischen 3 und 4 Jahren schlichtweg nicht geht. Die Kinder sind durch die viele Bewegung und die vielen Eindrücke nach 4 Stunden „geschafft“. Wir beobachten diesen Punkt weiter … Derzeit haben wir für Kinder ab 4Jahren an einem Tag bis 14:30 geöffnet. Diese Regelung tritt aber nicht automatisch in Kraft, sondern hängt von Jahr zu Jahr wieder vom Bedarf der Eltern ab.

KOSTEN

Wieso muss ich etwas zahlen? In OÖ ist doch Kindergarten gratis?

Wir sind derzeit noch als private Kindergruppe unterwegs und fallen somit nicht in das Förderwesen von Stadt und Land. Wir sind auf der Suche nach Wegen und SponsorInnen, die uns ermöglichen, unser Angebot zu humanen Preisen anzubieten.
Die Kosten je Platz können hier nicht angegeben werden, da sie sich derzeit noch ändern – z.B. durch die Neuaufnahme von Kindern.
Sollten Sie uns unterstützen wollen, finden sich dafür sicher Wege … 😉

Fortsetzung folgt! 


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